Verdaulichkeit von Tierfutter – warum sie entscheidend ist
Die 7 Qualitätskriterien im Überblick
Die Gesundheit von Hunden und Katzen hängt stark von der Qualität ihres Futters ab. Rohstoffqualität, Verarbeitung, Zusatzstoffe oder auch die Stabilität einer Rezeptur können entscheidend dafür sein, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.
FEDOR Tiernahrung hat sich deshalb sieben verbindliche Qualitätskriterien auferlegt. Nur Produkte, die alle diese Kriterien erfüllen, dürfen den Markennamen FEDOR tragen – und geben Tierhaltern die Sicherheit, dass diese wichtigen Qualitätsanforderungen erfüllt sind.
Wenn Hunde oder Katzen ihr Futter schlecht vertragen
Die Verdaulichkeit von Tierfutter spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit von Hunden und Katzen.
Viele Tierhalter kennen das Problem: Der Hund hat immer wieder Durchfall, Blähungen oder wirkt nach dem Fressen unwohl. Manche Tiere reagieren auch mit Juckreiz oder Verdauungsproblemen.
Oft wird vermutet, dass ein bestimmter Rohstoff im Futter nicht vertragen wird. Tatsächlich kann jedoch auch ein anderer Faktor eine wichtige Rolle spielen: die Verarbeitung der Rohstoffe im Tierfutter.
Denn selbst hochwertige Zutaten können ihre Nährstoffe nur dann optimal liefern, wenn sie so verarbeitet werden, dass Hunde und Katzen sie auch leicht verdauen und verwerten können.
Warum Hunde und Katzen Rohstoffe anders verdauen
Hunde und Katzen stammen von Beutetierfressern ab. In freier Natur nehmen sie pflanzliche Nährstoffe meist nicht direkt auf, sondern über den Mageninhalt ihrer Beutetiere.
Diese pflanzlichen Bestandteile wurden im Verdauungstrakt des Beutetieres bereits teilweise vorverdaut. Dadurch liegen die Nährstoffe bereits in einer Form vor, die für Beutetierfresser leichter verwertbar ist.
Pflanzliche Rohstoffe müssen deshalb auch in einem Fertigfutter so verarbeitet werden, dass sie gut aufgeschlossen und leicht verdaulich sind.
Warum die Verdaulichkeit von Tierfutter entscheidend ist
Bei der Herstellung von Trockenfutter werden Rohstoffe erhitzt und mechanisch verarbeitet. Dadurch werden sie
hygienisch sicher
länger haltbar
und besser verdaulich.
Der entscheidende Faktor ist dabei der sogenannte Aufschlussgrad der Rohstoffe.
Ein höherer Aufschlussgrad bedeutet, dass die enthaltenen Nährstoffe leichter freigesetzt werden können. Dadurch können Hunde und Katzen diese Nährstoffe besser aufnehmen.
Ein einfaches Beispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang:
Ein rohes Maiskorn würde selbst beim Menschen größtenteils unverdaut wieder ausgeschieden werden. Wird Mais jedoch stark erhitzt und aufgeschlossen – etwa bei der Herstellung von Popcorn – kann er deutlich besser verdaut werden.
Ähnliche Prozesse werden auch bei der Herstellung von Tierfutter genutzt.
Unterschiedliche Herstellungsverfahren für Trockenfutter
Für die Herstellung von Trockenfutter werden verschiedene Verfahren verwendet. Diese unterscheiden sich vor allem darin, wie stark die Rohstoffe aufgeschlossen werden.
Zu den bekanntesten Verfahren gehören:
kaltgepresstes Trockenfutter
extrudiertes Trockenfutter
Beide Verfahren führen zu unterschiedlichen Eigenschaften des Futters.
Kaltgepresstes Trockenfutter
Kaltgepresstes Futter wird häufig als besonders schonend beworben. Tatsächlich werden jedoch auch bei diesem Verfahren die Rohstoffe zunächst erhitzt.
Tierische Bestandteile müssen beispielsweise aus hygienischen Gründen auf mindestens 90 °C erhitzt werden, um Krankheitserreger abzutöten. Erst danach erfolgt der eigentliche Pressvorgang.
Der Grad der Aufschließung der Rohstoffe kann bei solchen Verfahren unterschiedlich sein.
Extrudiertes Trockenfutter
Ein weiteres Herstellungsverfahren ist die sogenannte Extrusion.
Dabei werden die Rohstoffe unter Druck, Hitze und mechanischer Energie verarbeitet. Durch diesen Prozess werden insbesondere pflanzliche Rohstoffe besonders stark aufgeschlossen.
Dadurch können Hunde und Katzen diese Bestandteile leichter verdauen und die enthaltenen Nährstoffe besser aufnehmen. Je nach Herstellungsverfahren kann dadurch eine sehr hohe Verdaulichkeit erreicht werden.
Verarbeitung und Nährstoffverwertung
Die Verdaulichkeit von Tierfutter wird stark durch die Verarbeitung der Rohstoffe beeinflusst.
Ein hoher Aufschlussgrad kann dazu beitragen,
dass Kohlenhydrate besser verwertet werden
dass Nährstoffe leichter aufgenommen werden
und dass das Verdauungssystem weniger belastet wird.
Eine geeignete Verarbeitung kann daher einen wichtigen Beitrag zur Verträglichkeit eines Futters leisten.
Verarbeitung als Qualitätskriterium bei FEDOR
Die Verarbeitung der Rohstoffe ist eines der sieben Qualitätskriterien von FEDOR Tiernahrung.
Bei der Herstellung wird ein spezielles Extrusionsverfahren eingesetzt, bei dem Rohstoffe unter hohem Druck verarbeitet werden. Dadurch entsteht ein hoher Aufschlussgrad der Rohstoffe, wodurch die enthaltenen Nährstoffe besonders gut verwertet werden können.
Das Ergebnis ist ein Trockenfutter, dessen Bestandteile für Hunde und Katzen leicht verdaulich und gut verwertbar sind.
Ein entsprechender Hinweis findet sich auch in den Deklarationen der Produkte, zum Beispiel:
„Durch eine spezielle Verarbeitung sehr leicht verdaulich (extrudierte Futterkroketten).“
Weitere Vorteile der Verarbeitung
Die Verarbeitung beeinflusst nicht nur die Verdaulichkeit, sondern auch weitere Eigenschaften des Futters.
So kann die Struktur der Kroketten beispielsweise Auswirkungen auf das Fressverhalten haben.
Eine rauere oder festere Krokette kann dazu beitragen,
dass Hunde langsamer fressen
dass mehr gekaut wird
und dass dadurch auch der Zahnabrieb unterstützt wird.
Auch diese Eigenschaften hängen eng mit dem gewählten Herstellungsverfahren zusammen.
Zusammenspiel mit den anderen Qualitätskriterien
Die Verdaulichkeit von Tierfutter steht in engem Zusammenhang mit mehreren anderen Qualitätsmerkmalen.
Dazu gehören unter anderem:
👉 Fleischqualität im Tierfutter
👉 gleichbleibende Futterrezepturen
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren ermöglicht eine Tiernahrung, die langfristig gut verträglich ist.
Zusammenfassung
Die Verdaulichkeit von Tierfutter ist ein entscheidender Faktor für die Ernährung von Hunden und Katzen.
Wenn Hunde oder Katzen ihr Futter schlecht vertragen, kann dies verschiedene Ursachen haben. Die Verdaulichkeit von Tierfutter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Neben der Qualität der Rohstoffe spielt auch die Verarbeitung der Zutaten eine wichtige Rolle.
Eine geeignete Verarbeitung sorgt dafür, dass Nährstoffe leichter freigesetzt werden und der Organismus sie besser aufnehmen kann.
Die Verarbeitung der Rohstoffe ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der sieben Qualitätskriterien von FEDOR Tiernahrung.
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