Antioxidantien im Tierfutter – warum natürliche Haltbarmittel wichtig sind

Die 7 Qualitätskriterien im Überblick

Die Gesundheit von Hunden und Katzen hängt stark von der Qualität ihres Futters ab. Rohstoffqualität, Verarbeitung, Zusatzstoffe oder auch die Stabilität einer Rezeptur können entscheidend dafür sein, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.

FEDOR Tiernahrung hat sich deshalb sieben verbindliche Qualitätskriterien auferlegt. Nur Produkte, die alle diese Kriterien erfüllen, dürfen den Markennamen FEDOR tragen – und geben Tierhaltern die Sicherheit, dass diese wichtigen Qualitätsanforderungen erfüllt sind.

Wenn Tierfutter lange haltbar sein soll

Viele Tierhalter kennen diese Situation: Ein großer Sack Trockenfutter wird geöffnet und über mehrere Wochen oder sogar Monate verfüttert.

Damit ein solches Futtermittel über längere Zeit haltbar bleibt, müssen bestimmte Bestandteile vor Verderb geschützt werden. Besonders empfindlich sind dabei die Fette im Tierfutter.

Wenn Fette mit Sauerstoff reagieren, beginnen sie zu oxidieren. Dieser Prozess wird im Alltag häufig als Ranzigwerden von Fett beschrieben.

Damit dies nicht passiert, werden in Tierfutter sogenannte Antioxidantien eingesetzt.

Warum Fette im Tierfutter geschützt werden müssen

Fette sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung von Hunden und Katzen und liefern wertvolle Energie sowie wichtige Fettsäuren.

Gleichzeitig sind Fette jedoch empfindlich gegenüber Sauerstoff. Ohne Schutz würden sie relativ schnell verderben.

Ein einfaches Beispiel ist Butter:
Bleibt Butter längere Zeit ungekühlt stehen, beginnt sie zu oxidieren und wird ranzig.

Ähnlich verhält es sich mit Fetten im Tierfutter. Da Trockenfutter in der Regel nicht gekühlt gelagert wird, müssen diese Fette stabilisiert werden. Hier kommen Antioxidantien im Tierfutter zum Einsatz.

Antioxidantien im Tierfutter als Haltbarmittel

Antioxidantien im Tierfutter gehören zu den technologischen Zusatzstoffen im Tierfutter. Ihre Aufgabe ist es, die Oxidation von Fetten zu verhindern und damit die Haltbarkeit eines Futters zu verlängern.

Dabei können grundsätzlich zwei Arten von Antioxidantien eingesetzt werden:

  • künstlich hergestellte Antioxidantien

  • natürliche Antioxidantien.

Beide erfüllen dieselbe technische Aufgabe: Sie schützen die enthaltenen Fette vor dem Verderb.

Natürliche und künstliche Antioxidantien

Natürliche Antioxidantien im Tierfutter können beispielsweise sein:

  • Vitamin E

  • bestimmte Pflanzenextrakte

  • natürliche Tocopherole.

Diese Stoffe kommen auch in der Natur vor und können Fette auf natürliche Weise stabilisieren.

Daneben existieren jedoch auch künstlich hergestellte Antioxidantien, die oft deutlich günstiger sind und deshalb in vielen Futtermitteln eingesetzt werden.

Viele Tierhalter verbinden Antioxidantien automatisch mit gesundheitlichen Vorteilen, weil sie häufig im Zusammenhang mit dem Schutz vor freien Radikalen erwähnt werden.

Im Tierfutter erfüllen sie jedoch in erster Linie eine technologische Funktion, nämlich die Haltbarkeit der enthaltenen Fette sicherzustellen.

Die Rolle der Gesetzgebung

Für Tierhalter ist es nicht immer leicht zu erkennen, welche Antioxidantien tatsächlich in einem Futtermittel verwendet wurden.

Der Grund dafür liegt in der Gesetzgebung. Antioxidantien, die als Haltbarmittel eingesetzt werden, müssen nicht zwingend detailliert in der Deklaration angegeben werden.

Hersteller können diese Angaben freiwillig genauer beschreiben. Fehlen solche Angaben jedoch, bleibt für Tierhalter oft unklar, welche Antioxidationsmittel tatsächlich eingesetzt wurden.

Wer sich genauer informieren möchte, sollte deshalb auf möglichst transparente Angaben in der Deklaration achten.

Natürliche Antioxidantien als Qualitätskriterium bei FEDOR

Der Einsatz natürlicher Antioxidantien ist eines der sieben Qualitätskriterien von FEDOR Tiernahrung.

Bei der Herstellung der Produkte werden ausschließlich natürliche Antioxidantien verwendet, um die enthaltenen Fette zu stabilisieren.

Diese natürlichen Haltbarmittel werden transparent in der Deklaration angegeben, sodass Tierhalter genau erkennen können, welche Antioxidantien verwendet wurden.

Ein Beispiel dafür ist:

„Natürliche Antioxidantien: Vitamin E“

Solche Angaben ermöglichen Tierhaltern eine bessere Einschätzung der verwendeten Zusatzstoffe und erhöhen die Transparenz der Produkte.

Zusammenhang mit anderen Qualitätskriterien

Natürliche Antioxidantien im Tierfutter stehen in engem Zusammenhang mit 👉 weiteren Qualitätsmerkmalen im FEDOR-Qualitätskonzept.

Dazu gehören unter anderem:

 👉 Chemische Zusätze im Tierfutter

👉 Verarbeitung und Verdaulichkeit

👉 Fleischqualität im Tierfutter

Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.

Zusammenfassung

Damit Tierfutter über längere Zeit haltbar bleibt, müssen die enthaltenen Fette vor Oxidation geschützt werden. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Antioxidantien.

Dabei können sowohl künstliche als auch natürliche Antioxidationsmittel eingesetzt werden.

Im Qualitätskonzept von FEDOR Tiernahrung wird bewusst auf natürliche Antioxidantien gesetzt, die transparent in der Deklaration angegeben werden.

Natürliche Antioxidantien im Tierfutter bilden damit einen wichtigen Bestandteil der sieben Qualitätskriterien für hochwertiges Tierfutter.

Weiterführende Informationen findet man auch im Buch: 👉 „Hans-Ulrich Grimm – Katzen würden Mäuse kaufen“